Röstpaprika bringt Süße, Feta Würze und die kalte Joghurtbasis hält alles leicht und samtig.
Für eine stabile Creme verwendest du vollständig gekühlten griechischen Joghurt, idealerweise frisch mit dem Yog it! zubereitet.
SCHRITT FÜR SCHRITT
So gelingt es.
Paprika trocknen
Die Paprika gründlich abtropfen lassen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Das verhindert eine dünne Creme.
Basis mixen
Paprika, Feta, Joghurt, Olivenöl und Paprikapulver 20–30 Sekunden fein mixen. Nicht unnötig lange erwärmen.
Abschmecken
Pfeffer und die Hälfte der Petersilie einrühren. Erst jetzt probieren und nur bei Bedarf salzen – Feta bringt bereits Salz mit.
Servieren
In eine flache Schale streichen, mit restlicher Petersilie und optional wenigen Tropfen Olivenöl vollenden.
KLEINE DETAILS, GROSSER UNTERSCHIED
Damit es richtig gut wird.
- Paprika aus dem Glas muss wirklich trocken sein; Lake ist der häufigste Grund für einen zu flüssigen Dip.
- Für eine körnigere, rustikale Textur nur kurz pulsieren statt vollständig glatt mixen.
- Vor zusätzlichem Salz immer zuerst probieren, weil Feta je nach Sorte deutlich unterschiedlich salzig ist.
FRISCH HALTEN
Aufbewahrung.
In einem sauberen, gut verschlossenen Behälter bis zu 2 Tage bei maximal 4 °C aufbewahren. Vor dem Servieren einmal umrühren. Nicht empfohlen – Joghurt und Feta können nach dem Auftauen körnig und wässrig werden. Mit sauberem Besteck entnehmen und nicht länger als 2 Stunden ungekühlt anbieten.
ANDERS KOMBINIEREN
Varianten.
- Rauchiger: Geräuchertes Paprikapulver verwenden und mit einer kleinen Prise Chiliflocken ergänzen.
- Kräuterfrisch: Petersilie durch Dill und Minze im Verhältnis 2:1 ersetzen.
- Als Pastasauce: Den Dip mit 2–3 EL heißem Pastawasser verdünnen und nur sanft unter warme Pasta ziehen; nicht kochen.
GUT ZU WISSEN
Häufige Fragen.
Kann ich frische Paprika verwenden?
Ja. Eine rote Paprika rösten, häuten und davon 80 g Fruchtfleisch sehr gut abtropfen lassen. Rohe Paprika ergibt eine weniger runde Creme.
Warum soll die Creme nicht lange gemixt werden?
Langes Mixen erwärmt die Joghurtbasis und kann sie dünner wirken lassen. 20–30 Sekunden reichen meist aus.
Was passt dazu?
Fladenbrot, Gurke, Karotte, geröstete Kartoffeln, Sandwiches oder eine Getreide-Bowl.
Für alle kalten Rezepte gilt: sauber arbeiten, die fertige Basis zügig kühlen und bei höchstens 5 °C, idealerweise kälter, lagern. Verderbliche Speisen nicht länger als zwei Stunden ungekühlt stehen lassen. Grundlagen: WSU Extension – Yogurt Made Simple und USDA – Refrigeration & Food Safety.