1. Salz oder Lake vorbereiten
Für Kraut sind 2 % Salz bezogen aufs Gemüse ein guter Start. Für Karotten, Gurken oder Bete eignet sich meist eine 2,5 bis 3 % Salzlake.
Seal it! Anleitung für dein Fermentationsset
Mit dem Seal it! Fermentationsset fermentierst du Gemüse einfach, sauber und ohne tägliches Öffnen der Gläser. Das System aus Wide Mouth Ball Mason Jar, Glasgewicht und Fermentationsdeckel hält den Inhalt zuverlässig unter der Lake, während entstehende Gärgase automatisch entweichen können.
Das Glasgewicht hält dein Ferment unter der Lake, der Fermentationsdeckel lässt Gärgase entweichen.
Schnellstart
Wenn dein Set schon vor dir liegt, reichen diese vier Schritte für den Start.
Für Kraut sind 2 % Salz bezogen aufs Gemüse ein guter Start. Für Karotten, Gurken oder Bete eignet sich meist eine 2,5 bis 3 % Salzlake.
Fülle das Glas dicht ein und drücke das Gemüse gleichmäßig nach unten. So reduzierst du Lufttaschen und nutzt den Platz im Glas besser.
Lege das Glasgewicht auf, setze den Fermentationsdeckel auf und schraube den Ball Mason Schraubring handfest zu.
Das Ventil lässt entstehendes CO2 entweichen. Du musst das Glas nicht täglich öffnen. Probiere ab Tag 4 oder 5 und stelle es kalt, sobald Geschmack und Säure für dich passen.
Warum das Set hilft
Fermentation scheitert bei Einsteigern oft nicht am Rezept, sondern am Setup: Gemüse schwimmt auf, zu viel Luft kommt an die Oberfläche oder das Glas wird unnötig oft geöffnet.
Das Glasgewicht hält Gemüse zuverlässig unter der Lake. So sinkt das Risiko für unerwünschte Oberflächenablagerungen und dein Ferment bleibt stabiler.
Der Fermentationsdeckel lässt Gärgase entweichen, ohne dass du laufend eingreifen musst. Das macht den Alltag einfacher und hält den Prozess konstanter.
Das Set ist auf Wide Mouth Ball Mason Jars mit Standard-Schraubring ausgelegt. Du arbeitest mit einem klaren Setup statt mit improvisierten Lösungen.
Anleitung
Vom Vorbereiten bis zum Kaltstellen: So arbeitest du mit dem Seal it! Fermentationsset im Alltag.
Wasche, putze und schneide das Gemüse. Gleichmäßige Stücke lassen sich besser ins Glas schichten und bleiben zuverlässiger unter der Lake.
Kraut wird mit Salz vermengt, bis Flüssigkeit austritt. Stückiges Gemüse wird später mit Lake aufgegossen. Fülle das Glas gleichmäßig und drücke den Inhalt leicht nach unten.
Das Gemüse sollte vollständig von Flüssigkeit bedeckt sein. Lasse zusätzlich etwa 2 bis 3 cm Kopfraum, damit während der Fermentation genug Platz bleibt.
Lege das Glasgewicht so ein, dass das Gemüse unter der Lake bleibt. Das reduziert das Risiko von unerwünschten Oberflächenablagerungen.
Setze den Fermentationsdeckel auf und schraube den Ring handfest zu.
Lass das Glas bei 18 bis 22 °C fermentieren. Probiere ab Tag 4 oder 5. Sobald Geschmack und Säure passen, stellst du es in den Kühlschrank.
Sicherheit
Normale Fermentation wirkt oft lebendig. Entscheidend ist, typische Aktivität von echten Warnzeichen zu unterscheiden.
Rezept
Karotten eignen sich ideal für den Einstieg, weil sie robust sind, unter der Lake gut stabil bleiben und schnell ein Gefühl für Fermentation vermitteln.
Richtwert: Bei 18 bis 22 °C sind 5 bis 7 Tage oft ein guter Start. Für mehr Säure länger fermentieren, für mehr Crunch früher kühlen.
FAQ
Handfest reicht aus. Der Deckel soll sicher sitzen, aber nicht übermäßig fest angezogen werden.
Ja, das kann bei aktiver Fermentation vorkommen, besonders wenn das Glas sehr voll ist oder die Gärung kräftig einsetzt. Stelle das Glas am besten auf einen Teller oder in eine Schale.
Das Seal it! Fermentationsset ist für Wide Mouth Ball Mason Jars ausgelegt. Andere Gläser passen nicht zuverlässig zu Gewicht, Deckel und Schraubring.
Nein. Der Fermentationsdeckel lässt entstehendes CO2 entweichen, sodass du das Glas nicht täglich öffnen musst.
Er hilft dir, Gemüse gleichmäßig nach unten zu drücken, Lufttaschen zu reduzieren und das Glas sauberer zu befüllen. Besonders bei Kraut oder sehr dicht gepackten Gläsern ist das hilfreich.
Drücke das Gemüse wieder unter die Lake, richte das Glasgewicht neu aus und fülle bei Bedarf etwas Lake nach. Alles, was länger trocken oberhalb der Flüssigkeit liegt, solltest du nicht ignorieren.
Sobald Geschmack und Säure für dich passen. Kälte verlangsamt die Fermentation deutlich und stabilisiert den aktuellen Zustand.
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